Sommer-Weine bringen Glück im Glas

Sommer-Weine, um das Fernweh zu stillen. Urlaub zuhause genießen an einem lauschigen Abend. Und dabei zum eigenen Weinkenner werden. All das geht.

Wir verreisen, ohne Koffer zu packen. Ob zuhause, im Garten, beim Grillfest – oder wo immer ihr wollt. Bei Wein-Events in geselliger Runde genießen wir beispielsweise „Italien im Glas“. Oder wir reisen nach Frankreich, Spanien oder ins deutsche Burgunder-Wunderland Baden. Wohin ihr wollt! Buchungen für die Auszeit vom Alltag mit Weinprobe sind ab sofort möglich. Mehr davon gibt’s hier: https://weinbegleiter.ruhr/kontakt/ 

Das ist unser Sommer!

Zauberhafte Mosel

Mosel – das war das Zauberwort, als ich Bodo Kalveram aus Essen beim Netzwerk-Neujahrsgrillen der Agentur schüngelschwarz kennenlernte. Sofort waren wir beim Wein – und schwelgten. Der Geschäftsführer der Regionalagentur NRW e.V. ist nicht nur Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsexperte. Sondern auch Künstler. Er malt wunderschön – und macht sich hier beim Wein des Monats Juni 2019 unter anderem Gedanken darüber, was Kunst und Wein gemeinsam haben.

Weinbegleiter Ruhr: Wie heißt Ihr derzeitiger Lieblingswein, woher stammt er?
Bodo Kalveram:
Mein derzeitiger Lieblingswein ist ein 2018 Blanc de Noir von der Mosel. Das Weingut heißt Göbel-Schleyer-Erben und ist in Ernst beheimatet. Ernst liegt rund 5 km unterhalb von Cochem. Der Wein hat eine sattgelbe, leicht ins rötlich gehende Farbe und trägt die Bezeichnung „feinherb“. D.h. der Wein hat eine schöne leichte Restsüße mit vielen fruchtigen Aromen. In der Nase sind auch Südfrüchte und irgendwie passt der Wein zu vielen Speisen.

Wann und bei welcher Gelegenheit haben Sie diesen Wein für sich entdeckt?
Bodo Kalveram: Den Wein habe ich bei unserem diesjährigen Osterurlaub an der Mosel entdeckt. Wir fahren schon traditionell an Ostern zum Weingut und am Ostersamstag nehmen wir immer an der Weinprobe teil . Dabei waren auch schon ein paar neue Weine aus 2018. Die Moselwinzer haben meistens ein paar Überraschungen parat. Auch diesen Blanc de Noir, also ein Weißwein, der aus roten Trauben gewonnen wird.

Warum ist das dein Lieblingswein?
Bodo Kalveram: Der Wein erinnert mich auch an ein sehr sonniges Osterfest mit guten Freunden. Mit diesem leichten, fruchtigen und intensiven Wein verbinde ich aber auch tolle Sommertage an der Mosel aus dem Vorjahr. Der Wein ist superdicht und duftet nach einer sommerlichen und lieblichen Mosellandschaft.

Wie sind Sie überhaupt auf den Wein gekommen?
Bodo Kalveram: 
Auch durch die Mosel. Meine Frau und ich waren 2002 zum ersten mal an Mosel und waren sofort gefesselt von der Landschaft, dem Fluss, den Winzern und den tollen Weinen, Seit dem gehören die deutschen Weinanbaugebiete zu unseren bevorzugten Urlaubszielen. Nahe, Ahr, Rheinhessen, Kaiserstuhl, Franken und immer wieder Mosel.

Worauf achten Sie bei der Weinauswahl? Was ist Ihnen wichtig?
Bodo Kalveram: Bei der Weinauswahl gilt das einfache Prinzip, erst probieren, dann kaufen… Gerne Weine mit Fülle und feiner Süße und gerne bei Winzern, die man auch persönlich kennt. Im Winter gerne Rot, im Sommer Weiß und Rosé. Natürlich spielt der Preis auch ein Rolle, bei einer Weinmesse habe ich einmal den teuersten Wein des Winzers probiert und war total enttäuscht. Generell liegen meine Weine meistens unter 10,00 Euro.

Monalitha. Bodo Kalveram.

Sie sind (auch) Künstler und beeindrucken als Maler mit einem ganz individuellen Malstil. Bei vielen Ihrer Bilder kann der Betrachter im Farbenrausch schwelgen. Gibt es für Sie Parallelen zwischen Kunstgenuss und Weingenuss?
Bodo Kalveram: Bei Kunst und Wein gibt es aus meiner Sicht viele Parallelen. Bei Wein geht es um Genuss und Assoziationen an schöne Momente, ebenso bei der Betrachtung von (meinen) Bildern. Einen guten Wein herzustellen, hat auch etwas mit Kunst zu tun, genauso wie ein Bild zu malen. Und meiner Meinung nach, kommt Kunst von Können… darum schmeckt auch jeder Wein und Jahrgang anders und ist im Grunde ein Unikat, genauso wie ein original handgemaltes Bild.

Was hat es mit dem Bild „Monalitha“ auf sich, der Frau mit überschäumendem perlenden Getränk im Glas?
Bodo Kalveram: 
Mein Bild „Monalitha“ steht für die Ambivalenz des Lebens. Auf der einen Seite der Genuss und das Gefühl sich etwas gönnen zu können, und auf der anderen Seite der angebissene Apfel, der für den Verbrauch der Welt steht. D.h. wenn wir weiterhin hemmungslos konsumieren, dann wächst im wahrsten Sinne des Wortes bald nichts mehr nach. Aber auch die Botschaft, daß Schönes (Mona Lisa) auch Jahrhunderte überdauern kann, wenn man bewusst mit Werten und in der weiteren Konsequenz, auch mit der Natur, umgeht.

Mit wem trinken Sie am liebsten ein Glas Wein zusammen?
Bodo Kalveram: Am liebsten proste ich meiner Frau zu…..

Wein & Speise: Krasse Suppe mit Rotkohl

Voll krass sieht die Suppe aus, die uns Elly in diesem Monat beim Wein & Speise-Tipp eingebrockt hat. Die knallige blau-violette Farbe auf dem Foto „ist übrigens echt“, betont die Chefin von Elly’s Island, der Schule für entspanntes Kochen in Gescher. Für den Karneval auf dem Teller sorgt Rotkohl. Daraus „kann man ganz leicht eine schottische Red-Gabbage-Soupe mit Senfeis machen“, sagt Elly. Senfeis? Noch nie gehört, aber „sensationell lecker“. Witzig bei der ganzen Sache ist, dass Rotkohl und Rotwein schon bei der Farbe gemeinsame Sache machen: Dass der Kappes rot bis blau-violett leuchtet, liegt an den natürlichen Farbstoffen im Kohl, genannt Anthozyane. Diese lösen sich in Wasser – und Alkohol. Die blauen Farbpigmente sitzen auch in den Schalen der Beeren einer Traube und werden bei der Maischegärung freigesetzt.

Samtpfote im Glas zur Suppe

Das schreit doch nach einem Rotwein zur knalligen Suppe aus Blaukraut. Rotkohl ist eher mild und hat nicht so einen prägnanten Geschmack wie andere Kohlsorten. Hinzu kommt eine leicht süßliche Note. Da in unserer Suppe kein (saurer) Apfel verarbeitet wird, ist mit einem Säure-Alarm in Verbindung mit Wein nicht zu rechnen. Entscheidend sind die immerhin 2 Becher Sahne im Gericht, die für Fülle und Geschmeidigkeit am Gaumen sorgen. Hier empfehle ich eine Samtpfote im Glas mit viel Frucht und Fülle: ein Lemberger (Blaufränkisch) des leichteren Typs, einen Zweigelt oder einen schönen südfranzösischen Roten, in dem die Rebsorte Grenache dominiert. Auch Rotwein-Cuvées aus deutschen Anbaugebieten dürften passen. Wer einen Weißwein bevorzugt, sollte klotzen, nicht kleckern. Leichte, filigranen Tropfen funktionieren hier nicht. Vielmehr ein schöner üppiger Chardonnay oder auch mal ein Italiener wie mein Liebling Verdicchio dei Castellli di Jesi.
Genug fabuliert, jetzt geht’s los:

Weinbegleiter Ruhr bietet zu jeden Essen und Festmahl die perfekte passende Weinauswahl

Senfeis:
5 Eigelb
1,5 EL Zucker
1 EL Weißer Balsamico
1 EL Dijon-Senf
½ Tl Salz
Pfeffer
1 Becher Schlagsahne
Schnittlauchhalme
100 ml Öl
Prise Salz
Spritzer Zitrone

Eigelb mit dem Zucker auf dem Wasserbad hellgelb schlagen. Sahne steif schlagen. Essig, Senf, Salz und Pfeffer in die Eigelbmasse rühren und die Schlagsahne vorsichtig unterheben, in eine Eismaschine füllen oder im Eisfach über Nacht frieren lassen. Für die Schnittlauchcreme Schnittlauch in Stücke schneiden, zusammen mit dem Salz, Öl und Zitrone pürieren. Zum Servieren die Suppe in vorgewärmte Teller füllen und mit einer Nocke Eis und Schnittlauchcreme servieren.

Suppe:
1 kg Rotkohl
200 g Zwiebeln
Öl
Butter
2 EL Balsamico-Essig nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Zucker
Gemahlener Piment
1,5 l Brühe
1 B Sahne

Rotkohl in Streifen hobeln und Zwiebeln in Würfel schneiden. Öl und Butter in einem Topf erhitzen. Rotkohl und Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 60 Min. dünsten, mit Essig ablöschen, Gewürze dazugeben und mit Brühe aufgießen. Aufkochen und 10-15 Min. köcheln lassen. Suppe zusammen mit der Sahne fein pürieren.

Und nun ran an Töpfe und Gläser!

Lust auf weitere Beratung zum Thema Wein und Speisen? Nehmen Sie Kontakt zu mir auf für individuelle Wein-Empfehlungen. Ich freue mich!

Witzige Etiketten: Das Auge trinkt mit!

Das Auge trinkt mit: Witzige Etiketten auf Weinflaschen können eine schöne Vorfreude sein auf den Spaß im Glas. Und wenn dann alles passt mit Optik und Inhalt – wunderbar! Diese hier abgebildeten Weine und andere gute Tropfen habe ich im Sortiment. Bei einer Weinprobe mit mir könnt ihr sie verkosten!

Schlemmen im Herbst mit Kürbis und Wein

Herbstblues? Von wegen! Dagegen ist ein Gemüse gewachsen. Ob knallig orange, gelb, blass-weiß oder eher dunkelgrün, ob rund, oval oder platt, ob glatt, schrumpelig oder zerfurcht – Kürbis zieht jetzt nicht nur optisch eine Show ab. In der Küche hat er sich längst als Vielseitigkeits-Gemüse entpuppt und das passende Getränk dazu ist schon lange mehr als der Sahneklecks in der Suppe. Kürbis und Wein – eine runde Sache. Ein paar Tipps und Empfehlungen. Weiterlesen

Glück im Glas mit Sommer-Weinen

Sommer mit Weinerlebnis: Geht mit mir auf Weinerlebnis-Reise. Ob zuhause, im Garten, am Ruhrufer, beim Grillfest – oder wo immer ihr wollt – wir verreisen, ohne die Koffer zu packen. Bei Wein-Events in geselliger Runde genießen wir beispielsweise „Sizilien im Glas“. Oder wir reisen nach Südfrankreich, in die Toskana oder ins deutsche Burgunder-Wunderland Baden. Wohin ihr wollt! Buchungen für die Auszeit vom Alltag mit Weinerlebnis sind ab sofort möglich, telefonisch unter 0172/6714577 oder per E-Mail: Weinbegleiter Ruhr. Das ist unser Sommer!

(Foto: Tina Achtermeier)

Abgefahren! Lesung mit Wein im Boxring

Sport und Spaß gehören für Rebekka Bisten zusammen wie ein Paar Turnschuhe. Seit 2006 ist sie die Chefin von Punch Fitness an der Leimkugelstraße im Essener Nordviertel. Hier lebt die 46-Jährige ihre Überzeugung: „Dein Körper hat Bock drauf.“ Mit Leidenschaft wirbt die studierte Sportwissenschaftlerin dafür, dass jeder etwas für sich und seine Gesundheit tun kann – eben mit Spaß. Als TUSEM-Sponsoring-Partner lernten wir uns im vergangenen Jahr kennen. Schnell wurde klar, dass wir etwas zusammen auf die Beine stellen wollen: eine Lesung mit Wein im Boxring bei Punch Fitness am 9. März 2018. Bei den Themen Spaß, Leidenschaft und Wein haben wir einige Parallelen gefunden….

Weinbegleiter Ruhr: Rebekka, warum sind dir beim schweißtreibenden Training Spaß und geselliges Beisammensein so wichtig?
Rebekka Bisten: Spaß ist beim Sport das A und O. Man würde sein Training sonst nicht regelmäßig durchziehen. Ein Beispiel: Am Jahresanfang kommen viele Anfänger, sie fühlen sich motiviert, weil sie ein paar Pfunde verlieren möchten. Das ist ihr kurzfristiges Ziel. Sich Ziele zu setzen, finde ich klasse, die können einen wirklich motivieren und mehr aus einem herauskitzeln, als man es zunächst selbst für möglich hält. Mit dieser Strategie kann man gewinnen und verlieren. Und das ist in Ordnung, es muss am Anfang nicht gleich alles klappen.

Jedoch setzt du auf langfristige Ziele…
Rebekka Bisten: Unbedingt. Es gibt Leute, die haben ihr Leben lang keinen Spaß am Sport gehabt. Und die kriegen wir durch ein vielseitiges, abwechslungsreiches Training dazu, dass sie Sport in ihr Leben, in ihren Alltag integrieren. Und irgendwann sagen sie: ,Ich habe Spaß dran.‘ Ich meine, das Leben ist viel zu kurz, als dass man sich daran aufhalten müsste, griesgrämig in der Ecke zu sitzen. Überhaupt Spaß am Leben zu haben, das, glaube ich, ist bei vielen der Wunsch. Auch bei ganz vielen Frauen, die sich durch Sport Spaß verschaffen. Das hat was mit Lebensqualität zu tun und mit dem Wissen, etwas für sich getan zu haben. Nicht nur in der Stunde, in der man Sport treibt.

Ihr habt hier eine Kinderbetreuung….
Rebekka Bisten: ….das gehört für mich zum kompletten Angebot. Hier können Frauen wirklich mal ihre Kinder abgeben und Zeit für sich haben. Das sei ihnen einfach gegönnt. Also jeder sollte sich verwirklichen können, in welcher Form auch immer. Das ist das Wichtigste. Sport hat da einen so großen Anteil.

Welche Rolle spielt der soziale Aspekt?
Rebekka Bisten: Der ist mir sehr wichtig. Wahrscheinlich deshalb: Ich habe 3 Brüder, wir sind eine große Familie. Und ich begann mit 13, Handball zu spielen. Mein ganzer Sozialisationsprozess spielte sich also in Gesellschaft ab. Ich wuchs mit der Gewissheit auf, dass man füreinander da ist, dass man was miteinander macht. Das ist für mich etwas ganz Großes: Ich bin nicht allein auf der Welt, sondern wir sind Team-Player. Ob da hier im Club ist, ob das draußen auf der Straße ist, selbst da würde ich immer versuchen, im Team zu spielen. Also für jemanden etwas zu machen. Das ist auch elementar für mich beim Sport. Wenn ich einen Bootcamp-Kurs mache, kann natürlich jeder für sich arbeiten, wenn es das Programm hergibt. Trotzdem ist man Teil einer Gruppe. Sonst kann ich auch allein aufs Rad gehen. Das macht natürlich auch Spaß, um den Kopf frei zu kriegen. Aber ich bin ein großer Freund davon, dass Sport in der Gruppe viel mehr Spaß bringt.

Ich arbeite in einer ganz anderen Branche, aber wir haben Parallelen, nicht nur bei der Lesung mit Wein im Boxring – Spaß, Geselligkeit, gute Laune. Sport hat auch etwas mit Genießen zu tun, finde ich. Magst du Wein?
Rebekka Bisten: Sehr! Ich bin Weingenießer. Ich habe mal zwei Weinseminare mitgemacht, um mich da ein bisschen schlau zu machen. Habe aber wahrscheinlich nicht die größte Ahnung und bin nicht die größte Weinkennerin. Ich höre da auf mich, was mir gefällt, was ich genießen kann.

Das ist das Wichtigste.
Rebekka Bisten: Ich muss nicht dick auftragen: Das ist der beste Wein mit was weiß ich für einem Prädikat. Das interessiert mich, ehrlich gesagt, nicht. Wenn der Wein aus dem Supermarkt für 7 Euro mir schmeckt, ja, dann kaufe ich mir den. Dann wird er Teil des geselligen Zusammenseins.

Welche Weine bevorzugst du?
Rebekka Bisten: Bei den Roten mag ich spanische Weine, ich bin ein Tempranillo-Freund. Beim Weißwein gefallen mir Grauburgunder, eher fruchtige Weine. Und bei mir gehören Rotweine in den Winter, Weißweine in den Sommer, ganz klassisch. Damit fühle ich mich wohl.

Sport, Wein – was macht dir sonst noch Spaß im Leben?
Rebekka Bisten: Gutes Essen gehört dazu. Und wenn ich nicht selbst in Bewegung bin, mag ich beim Sport Rudelgucken wie bei TUSEM. Wenn ich nur ein bisschen mehr Zeit hätte…. Ich bin ja auch ein großer Fußball-Fan. Wenn ich es schaffe, mit Freunden ins Stadion zu gehen, fiebere ich da ganz groß mit.

Die Profi-Handballer von TUSEM absolvieren bei Punch Fitness Athletiktraining-Einheiten. Trainer Jaron Siewert und Spieler sind dabei, wenn TUSEM, Punch Fitness und Weinbegleiter Ruhr gemeinsam einladen. Am Freitag, 9.März 2018, 19.30 Uhr, heißt es an der Leimkugelstraße 9 in Essen: Abgefahren! Lesung mit Wein im Boxring. Ich lese aus meinem Buch über meine verrückte Radreise nach Süddeutschland. Dazu gibt es lecker Wein. Karten: 0172/6714577. Weitere Infos unter „Termine“ auf dieser Internetseite.

 

Alles Bio, oder was?

Mein erster Newsletter – zum Thema Weinerlebnis mit Bio-Wein ist fertig! Voilà, hier ist er!

Essen sieht in diesem Jahr „Grün“. Passend dazu erwartet Sie ein ganz besonderes Weinerlebnis. Ausgewählten Bio-Wein können Sie am Freitag, 8. September 2017, auf dem Bauernhof am Mechtenberg in Essen-Kray gemeinsam mit mir probieren. Lassen Sie sich von 8 feinen Tropfen, unter anderem aus Deutschland, Italien und Griechenland, verzaubern. Ganz entspannt, in geselliger Runde.

Und: Exklusiv für Sie lese ich brandneue short-stories aus meiner Feder. Sie sind die Ersten, die die amüsanten Geschichten aus meiner Weinerlebniswelt hören werden!

Freuen Sie sich auf eine Auszeit vom Alltag. Bei der weinseligen Abenteuertour schenke ich Ihnen reinen Bio-Wein ein. Und wie immer: nicht bierernst.
Wie kommt „Bio“ in den Wein? Was hat es mit Sexfallen im Weinberg auf sich? Was unterscheidet den Öko-Winzer von seinem konventionell arbeitenden Kollegen? Und warum sind Bio-Weine oft teurer als andere? Auch auf diese Fragen können Sie mit Antworten rechnen.
Los geht es auf dem Bauernhof in Essen, Am Mechtenberg 5,  um 19 Uhr mit einem Aperitif auf der Terrasse, wo wir bei schönem Wetter auch bleiben. Sollte doch schon mal der Herbst an die Tür klopfen, ziehen wir um ins Café. Zu den Weinen gibt es leckere Dips und Kleinigkeiten aus der Bauernhof-Küche von Andrea Maas, Brot zum Neutralisieren, Wasser und für jeden Gast eine Weinliste.
Das Ganze wird abgerundet mit meinen Kurzgeschichten und weiteren heiteren und kurzweiligen literarischen Häppchen aus der großen, bunten Welt der Weine.
Die Teilnahme am Weinerlebnis mit Bio-Wein kostet 38,50 Euro pro Person. Die Reservierung und der Kauf von Karten (mit Vorkasse) ist bis zum 5. September im Bauerhof-Café am Mechtenberg möglich, Telefon: 0201/5587726, oder per E-Mail: info@bauer-budde.de. An der Abendkasse gibt es wenige Restkarten für 39,90 Euro.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sind!

Bitte folgen Sie mir auf auf Facebook: https://www.facebook.com/weinbegleiter/

Hey, lass wachsen! Grüne Hauptstadt Essen mit Wein

Essen im Grüne-Hauptstadt-Rausch ohne Wein-Event? Da muss ein besonderes Weinerlebnis her. Und was passt besser, als ein Abend nur mit Bio-Weinen!

Diese reiche ich am Freitag, 8.September 2017, in Zusammenarbeit mit green Apes auf dem Bauernhof am Mechtenberg. Dazu später mehr.


Der Bio-Hype hat die Weinszene längst erreicht. Doch was ist dran an dem ganzen Zauber? Ganz nüchtern betrachtet, kommt es zunächst darauf an, ob der Winzer sein Handwerk und seine Kunst versteht. Egal, ob Bio oder nicht.

Doch worin bestehen die Unterschiede? Im Gegensatz zu seinen konventionell produzierenden Kollegen darf der Öko-Winzer beim Pflanzenschutz, bei der Schädlings-und Unkrautbekämpfung sowie bei der Düngung im Weinberg keine künstlich-industriell hergestellten Mittel verwenden. Auch der Ausbau des Weins im Keller ist seit 2012 in einer EU-Verordnung genau geregelt.

Greift der konventionelle Winzer bei Pilzkrankheiten wie Mehltau und Graufäule zum Fungizid, spritzt der Öko-Kollege mit Schwefel und Kupfer, deren Mengen streng limitiert sind. Auch Backpulverlösungen und Pflanzenextrakte wie zum Beispiel Brenesselsud  kommen zum Einsatz. Alle Schutzmittel darf er den Rebstöcken nur äußerlich zugute kommen lassen, damit nichts in den Boden sickert. Doch wer vermag das bei Regen verhindern?, fragen Kritiker. Und ist alles abgewaschen, muss in kurzen Abständen neu gespritzt werden.

Gute Stimmung am Mechtenberg.

Winzer leben für meine Begriffe per se mit der Natur im Einklang. Der ökologisch produzierende gibt noch etliche Schüppen drauf – Unkraut wird gemäht oder in Steillagen mit der Hacke entfernt, bei der Düngung kommen Kompost und Mist zum Einsatz, die in erster Linie den Boden kräftigen sollen. Und zwischen den Rebzeilen ist pralles Leben erwünscht. Da wird eine bunte Pflanzenwelt gesät, die nicht nur phantastisch aussieht. Dort tummeln sich Nützlinge, die Wurzeln des Grünzeugs in Bunt lockern den Boden auf, die Humusbildung geht munter voran. Der Öko-Weinbauer sagt sich: Hey, lass wachsen!

Bei der Schädlingsbekämpfung ist er ganz gewitzt und setzt gegen den fiesen Traubenwickler Sexfallen ein, von denen eine Variante wie ein Fliegenfänger funktioniert. Diese sind mit dem Lockstoff der Weibchen (Pheromon) präpariert, was den männlichen Falter ganz kirre macht. Er folgt dem Duft und bleibt in der Falle kleben. Zu diesem Mittel greifen inzwischen aber auch konventionell arbeitende Winzer.

Diese und viele weitere Themen werden beleuchtet beim Bio-Wein-Event am 8. September 2017, Am Mechtenberg 5, in Essen Kray. Und wie immer: nicht bierernst!
Los geht es um 19 Uhr mit einem Aperitif draußen auf der Terrasse, wo wir bei schönen Wetter auch bleiben. Sollte doch schon mal der Herbst an die Tür klopfen, ziehen wir um ins Café. In geselliger Runde probieren wir insgesamt acht Bio-Weine, unter anderem aus Deutschland, Italien und Griechenland. Alles andere wird noch nicht verraten. Dazu gibt es leckere Dips und Kleinigkeiten aus der Bauernhof-Küche, Brot zum Neutralisieren, Wasser und für jeden Gast eine Weinliste. Das Ganze wird abgerundet mit literarischen Häppchen aus der Welt der Weine. Exklusiv an diesem Abend lese ich short-stories aus meiner Feder, in denen ich über Amüsantes aus meiner Weinerlebniswelt berichte.

Die Teilnahme kostet 38,50 Euro pro Person. Die Reservierung und der Kauf von Karten (mit Vorkasse) ist bis zum 5. September im Bauerhof-Café möglich, Telefon: 0201/5587726, oder per E-Mail: info@bauer-budde.de. An der Abendkasse gibt es wenige Restkarten für 39,90 Euro.

Also, wir sehen uns am 8. September. Bis dahin: Alles Bio, oder was?!

 

 

Nelson Müller und der Wein

Es heißt ja: Viele Köche verderben den Brei. Aber Nelson Müller zeigt beim „Soul Sunday“, dass es auch anders geht. In sehr entspannter Atmosphäre lädt er regelmäßig im Müllers auf der Rü im Essener Stadtteil Rüttenscheid begnadete Musiker ein. Beim letzten Event gab es etwas zu feiern. Das Bistro mit offener Küche wurde vor nunmehr 3 Jahren eröffnet. Dazu spielen am Soul Sunday Manh Dung Nguyen, Züleyha Tonn-Nguyen,  Rino und die Jim Rockford Band. Und die machen richtig gute handgemachte Musik. Schade nur, dass man von vielen Plätzen aus keinen Blick auf die Bühne hat. Aber die Musik reißt einen ja ziemlich schnell hoch – und das Ambiente entschädigt.

Müllers Grauburgunder.

Zum Kartoffelpü mit Schalotten und Backfisch passt perfekt der 2016er Grauburgunder vom Weingut „Villa Wolf“ aus der Pfalz. So mag ich diesen Klassiker: Eine Aromen-Explosion aus reifen, teils exotischen Früchten und Limonen sowie vollmundigem Schmelz. Da jubelt der Gaumen. Kein Wunder. Das Weingut gehört VDP-Winzerstar Ernst Loosen aus Bernkastel.

Am Soul Sunday konzentriert sich Nelson Müller auf die Musik. Ansonsten ist der Sternekoch der Auffassung: „Essen sollte vor allen Dingen eines: Dich glücklich machen.“ Und genauso ist es mit Wein: Kurz und knackig beantwortet Nelson Müller meine Fragen zum „Wein des Monats“ Mai:

Weinbegleiter Ruhr: Haben Sie einen Lieblingswein? Wenn ja, welchen?

Nelson Müller:  Einen speziellen Wein als Lieblingswein habe ich nicht, aber ich mag zur Zeit sehr gerne Grauburgunder aus der Pfalz. Auch die Modelrieslinge mag ich.

Wann und bei welcher Gelegenheit haben Sie diesen Wein für sich entdeckt?

Bei einer Küchenparty auf einem Weingut bin ich auf den Geschmack gekommen

Warum ist das Ihr Lieblingswein?

Schmeckt mir einfach gut. Der Grauburgunder hat eine sehr angenehme Säure, davon bekomme ich kein Sodbrennen und die Moselrieslinge mag ich sehr gern wegen der Restsüße. Dafür muss sich heutzutage auch niemand mehr schämen, ganz im Gegenteil.