Kürbis und Wein – eine bunte Show im Herbst

Herbstblues? Von wegen! Dagegen ist ein feines Gemüse gewachsen. Ob knallig orange, gelb, blass-weiß oder eher dunkelgrün, ob rund, oval oder platt, ob glatt, schrumpelig oder zerfurcht – Kürbis zieht jetzt nicht nur optisch eine Show ab. In der Küche hat er sich längst als sehr vielseitiges Gemüse entpuppt und das passende Getränk dazu ist schon lange mehr als nur der Sahneklecks in der Suppe. Kürbis und Wein – eine runde Sache. Hier gibt’s ein paar Tipps und Empfehlungen. Weiterlesen

Vegetarische Speisen und Weine

Vegetarische Speisen und Weine: Im neuen Wein & Speise-Tipp geht es um fleischlosen Genuss. Event-Köchin Elly von Elly’s Island hat sich dafür etwas Besonderes ausgedacht. Sie bereitet eine Linsenbolognese zu. Und während diese köchelt, bestelle ich das weite Feld der Weinauswahl. Hier gibt´s Tipps, welche Weine sehr gut zu Gemüse und Co. passen und was es mit veganem Wein auf sich hat.

Beginnen wir mit passenden Tropfen zu knackigen Salaten aus grünem Gemüse mit frischen Kräutern: Hier passen Weine aus den Rebsorten Sauvignon Blanc, gerne von der Loire, Scheurebe, Müller-Thurgau und Silvaner sehr gut. Ähnliche Aromen in Speise und Wein wie frisch gemähtes Gras, grüner Apfel, Buchsbaum und Grapefruite harmonieren. Auch viele Rosé-Weine vertragen sich gut mit dem jungen Gemüse. Vorsicht beim Dressing mit Essig. Dessen Säure verträgt sich nicht mit der Säure im Wein, beide pushen sich gegenseitig hoch. Ein milder Essig ist hier die bessere Wahl oder Zitronensaft statt Essig.

Zum Grillgemüse oder zu geschmorten Gemüsetöpfen reiche ich gerne auch kräftige Rotweine, zum Beispiel von der nördlichen Rhône, einen im Barrique ausgebauten Spätburgunder oder Dornfelder. Gegrillte Paprika schreien nach einem vollmundigen Cabernet Sauvignon, weil die gleichen chemischen Grundsubstanzen in beiden schlummern.

Zu Pilzen und Wein sowie Kürbis und Wein habe ich zu meinen anderen Artikeln im Weinblog verlinkt.

Bei Tomaten-Gerichten kommt es ganz besonders auf die Zubereitungsart an. Rohe Tomaten mit ihrer Säure und einer gewissen Bitterkeit vertragen sich nicht gut mit Weinen. Anders sieht es bei eingekochten roten Früchtchen aus und der Zugabe von Tomatenmark. Durch das Schmoren wird die Säure abgepuffert. Und da sind wir auch schon bei Elly’s  Gericht:

Linsenbolognese

1 Bd. Suppengemüse, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
200 g Tellerlinsen
Olivenöl
1 große Dose stückige Tomaten, ½ Tube Tomatenmark
Schuss Rotwein, Salz, Pfeffer, Prise Zucker
Bd. Basilikum, ein Zweig Rosmarin, Thymian
Frischer Parmesan
Crème frâiche

Suppengemüse, Zwiebel und Knoblauch putzen und sehr fein würfeln. Linsen abspülen und gut abtropfen lassen. Thymianblättchen abzupfen und Rosmarin fein hacken.
Öl in einem Topf erhitzen. Gemüse, Zwiebel, Knoblauch und Linsen darin unter Wenden ca. 5 Minuten dünsten. Tomatenmark zugeben und mit rösten. Schuss Rotwein zugeben, einköcheln. Kräuter, Dosentomaten und 200 ml Wasser zugeben, aufkochen und alles ca. 30 Minuten köcheln. Basilikumblättchen abzupfen und erst kurz vor dem Servieren unter die Soße mengen. Crème frâiche cremig rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln garkochen und mit der Linsenbolognese und einem Klecks Crème frâiche sowie Parmesan servieren.
Achtung, so Elly’s Tipp: Wenn man mit Käse arbeitet, sollte man auf Käse mit chemisch hergestelltem Lab zurückgreifen. Dies findet man häufig bei Ziegenkäse. Denn tierisches Lab stammt aus Kälbermägen.

Zur Weinempfehlung: Die köchelnden Tomaten wirken bei diesem Gericht wie ein Geschmacksverstärker. Die Linsen, stärkehaltige Hülsenfrüchte, geben der Bolognese Geschmeidigkeit und eine üppige Konsistenz. Meine erste Weinwahl sind rote Gaumenschmeichler wie ein Merlot, Zweigelt, Lagrein vom Kalterersee, Pinot Noir. Wer beim Thema vegetarische Speisen und Weine lieber einen Weißwein zur Linsenbolognese bevorzugt, dem empfehle ich Mut zum gereiften Wein, etwa einen Riesling. Der Wein hat sich über Jahre entwickelt, die Säure ist gut eingebunden, und verträgt sich sehr gut mit der üppigen Speise.

Vegane Weine

Vegetarische Speisen und Weine: Kurz vor dem Ende unseres Ausflugs in die fleischlose Welt, noch ein paar Anmerkungen zum Thema vegane Weine. Dieser wächst ja nicht im Weinberg fröhlich vor sich hin, sondern entsteht erst im Weinkeller. Winzer setzen bei der Klärung von Wein tierische Produkte ein, zum Beispiel Eiklar oder Gelantine. Das Eiweiß bindet die Trübstoffe im Wein und setzt sich am Boden ab. Danach kann der klare Wein abgezogen werden. Hersteller von veganen Weinen, oftmals sind es Bio-Winzer, verzichten auf tierische Hilfsmittel. Sie setzten stattdessen zur Klärung pflanzliche Proteine ein, gewonnen beispielsweise aus Bohnen oder Kartoffelstärke. Der Effekt ist der gleiche und der Wein schmeckt später auch nicht nach Gemüse.

Hier noch ein paar Infos von Elly zu veggie und vegan:

Ovo-Lakto-Vegetarier
Sie essen kein Fisch und kein Fleisch sowie die daraus resultierenden Produkte (z.B. Gelatine).

Lakto-Vegetarier
Sie essen kein Fisch, Fleisch, keine Eier.
Ovo-Vegetarier
Sie essen kein Fisch, Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte.
Pescetarier
Essen Fisch, aber kein Fleisch.
Flexitarier
Essen zwar Fleisch, aber sehr bewusst und nur in geringem Maß und achten besonders auf die Herkunft (gerne Bio etc.).
Veganer
Diese lehnen tierische Produkte im Ganzen komplett ab. Nichts von tierischer Herkunft wird verwendet (Z.B. Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Laktose, Honig, Käse, tierische Emulgatoren und Fett) sowie keine Nebenprodukte (z.B. Farbstoffe, Leder, Seide, Seifen).
Fruitarier
Sie essen auch komplett keine tierischen Erzeugnisse und deren Nebenprodukte. Allerdings essen sie auch nichts, was der Mutterpflanze schadet (d.h. ein Apfel er vom Baum fällt ist ok, den Apfel pflücken nicht!). Daher nehmen sie auch keine Möbel aus Holz oder Kleidung aus Wolle

Fotos: Matthias Boeckel (Pixabay), Elly’s Island

Genuss im Garten – mit Häppchen und Wein

Ein Freund von mir ist stolzer Besitzer eines Kleingartens in Essen-Gerschede. Direkt am Pausmühlenbach beackert er seine eigene Scholle und hat schon tolle Erfolge beim Anbau von Auberginen, Paprika, Peperoni, Zucchini und anderem Gemüse erzielt. Im vergangenen Herbst durfte ich dort ein paar Rebstöcke pflanzen. Wir sind gespannt auf die erste Ernte.

Und da war die Idee geboren: In diesem Jahr feiern wir Genuss im Garten. Mit passenden Weinen und Speisen im Schrebergarten in Essen. Dazu treibt es Chefköchin Elly von der Event-Kochschule  Elly’s Island, bunt auf den Tellern mit passenden Häppchen und Dips mit Zutaten aus dem eigenen Garten.Wir schwelgen mit Glück im Glas und schnuppern uns durch die Aromen, die der Garten im Sommer zu bieten hat.

 

Genuss im Garten. Es gibt alles üppig: Garten, Weine, Häppchen. Am Samstag, 22. August 2020, 19 Uhr. Treffpunkt ist um 18.45 Uhr am Bahnhof Essen-Gerschede.

Eventköchin Elly.

Ein Aperitif zur Begrüßung, 3 begleitende Weine, Häppchen und Dips. 45,00 Euro pro Person, Gruppenstärke: ab 8 Personen.

Auf Wunsch können nach dem Schlemmen mit Wein natürlich weiter Weine genossen werden. Diese werden dann zusätzlich, entsprechend des Verbrauchs, berechnet.

Im Falle von Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, halten wir Sie/Euch natürlich auf dem Laufenden.

Buchungen für die Auszeit vom Alltag mit Genuss im Garten: https://weinbegleiter.ruhr/kontakt/ 

oder: http://www.ellys-island.de/Sites/Kurs-Detailansicht.php?we_objectID=700

Haben Sie auch so eine Oase zu Hause? Dann packen Susanne und Elly auch gerne die Körbe, kommen in Ihren Garten und machen daraus einen Genuss-Garten.

Sommer-Weine bringen Glück im Glas

Sommer-Weine, um das Fernweh zu stillen. Urlaub zuhause genießen an einem lauschigen Abend. Und dabei zum eigenen Weinkenner werden. All das geht.

Wir verreisen, ohne Koffer zu packen. Ob zuhause, im Garten, beim Grillfest – oder wo immer ihr wollt. Bei Wein-Events in geselliger Runde genießen wir beispielsweise „Italien im Glas“. Oder wir reisen nach Frankreich, Spanien oder ins deutsche Burgunder-Wunderland Baden. Wohin ihr wollt! Buchungen für die Auszeit vom Alltag mit Weinprobe sind ab sofort möglich. Mehr davon gibt’s hier: https://weinbegleiter.ruhr/kontakt/ 

Das ist unser Sommer!

Zauberhafte Mosel

Mosel – das war das Zauberwort, als ich Bodo Kalveram aus Essen beim Netzwerk-Neujahrsgrillen der Agentur schüngelschwarz kennenlernte. Sofort waren wir beim Wein – und schwelgten. Der Geschäftsführer der Regionalagentur NRW e.V. ist nicht nur Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsexperte. Sondern auch Künstler. Er malt wunderschön – und macht sich hier beim Wein des Monats Juni 2019 unter anderem Gedanken darüber, was Kunst und Wein gemeinsam haben.

Weinbegleiter Ruhr: Wie heißt Ihr derzeitiger Lieblingswein, woher stammt er?
Bodo Kalveram:
Mein derzeitiger Lieblingswein ist ein 2018 Blanc de Noir von der Mosel. Das Weingut heißt Göbel-Schleyer-Erben und ist in Ernst beheimatet. Ernst liegt rund 5 km unterhalb von Cochem. Der Wein hat eine sattgelbe, leicht ins rötlich gehende Farbe und trägt die Bezeichnung „feinherb“. D.h. der Wein hat eine schöne leichte Restsüße mit vielen fruchtigen Aromen. In der Nase sind auch Südfrüchte und irgendwie passt der Wein zu vielen Speisen.

Wann und bei welcher Gelegenheit haben Sie diesen Wein für sich entdeckt?
Bodo Kalveram: Den Wein habe ich bei unserem diesjährigen Osterurlaub an der Mosel entdeckt. Wir fahren schon traditionell an Ostern zum Weingut und am Ostersamstag nehmen wir immer an der Weinprobe teil . Dabei waren auch schon ein paar neue Weine aus 2018. Die Moselwinzer haben meistens ein paar Überraschungen parat. Auch diesen Blanc de Noir, also ein Weißwein, der aus roten Trauben gewonnen wird.

Warum ist das dein Lieblingswein?
Bodo Kalveram: Der Wein erinnert mich auch an ein sehr sonniges Osterfest mit guten Freunden. Mit diesem leichten, fruchtigen und intensiven Wein verbinde ich aber auch tolle Sommertage an der Mosel aus dem Vorjahr. Der Wein ist superdicht und duftet nach einer sommerlichen und lieblichen Mosellandschaft.

Wie sind Sie überhaupt auf den Wein gekommen?
Bodo Kalveram: 
Auch durch die Mosel. Meine Frau und ich waren 2002 zum ersten mal an Mosel und waren sofort gefesselt von der Landschaft, dem Fluss, den Winzern und den tollen Weinen, Seit dem gehören die deutschen Weinanbaugebiete zu unseren bevorzugten Urlaubszielen. Nahe, Ahr, Rheinhessen, Kaiserstuhl, Franken und immer wieder Mosel.

Worauf achten Sie bei der Weinauswahl? Was ist Ihnen wichtig?
Bodo Kalveram: Bei der Weinauswahl gilt das einfache Prinzip, erst probieren, dann kaufen… Gerne Weine mit Fülle und feiner Süße und gerne bei Winzern, die man auch persönlich kennt. Im Winter gerne Rot, im Sommer Weiß und Rosé. Natürlich spielt der Preis auch ein Rolle, bei einer Weinmesse habe ich einmal den teuersten Wein des Winzers probiert und war total enttäuscht. Generell liegen meine Weine meistens unter 10,00 Euro.

Monalitha. Bodo Kalveram.

Sie sind (auch) Künstler und beeindrucken als Maler mit einem ganz individuellen Malstil. Bei vielen Ihrer Bilder kann der Betrachter im Farbenrausch schwelgen. Gibt es für Sie Parallelen zwischen Kunstgenuss und Weingenuss?
Bodo Kalveram: Bei Kunst und Wein gibt es aus meiner Sicht viele Parallelen. Bei Wein geht es um Genuss und Assoziationen an schöne Momente, ebenso bei der Betrachtung von (meinen) Bildern. Einen guten Wein herzustellen, hat auch etwas mit Kunst zu tun, genauso wie ein Bild zu malen. Und meiner Meinung nach, kommt Kunst von Können… darum schmeckt auch jeder Wein und Jahrgang anders und ist im Grunde ein Unikat, genauso wie ein original handgemaltes Bild.

Was hat es mit dem Bild „Monalitha“ auf sich, der Frau mit überschäumendem perlenden Getränk im Glas?
Bodo Kalveram: 
Mein Bild „Monalitha“ steht für die Ambivalenz des Lebens. Auf der einen Seite der Genuss und das Gefühl sich etwas gönnen zu können, und auf der anderen Seite der angebissene Apfel, der für den Verbrauch der Welt steht. D.h. wenn wir weiterhin hemmungslos konsumieren, dann wächst im wahrsten Sinne des Wortes bald nichts mehr nach. Aber auch die Botschaft, daß Schönes (Mona Lisa) auch Jahrhunderte überdauern kann, wenn man bewusst mit Werten und in der weiteren Konsequenz, auch mit der Natur, umgeht.

Mit wem trinken Sie am liebsten ein Glas Wein zusammen?
Bodo Kalveram: Am liebsten proste ich meiner Frau zu…..

Wein & Speise: Krasse Suppe mit Rotkohl

Voll krass sieht die Suppe aus, die uns Elly in diesem Monat beim Wein & Speise-Tipp eingebrockt hat. Die knallige blau-violette Farbe auf dem Foto „ist übrigens echt“, betont die Chefin von Elly’s Island, der Schule für entspanntes Kochen in Gescher. Für den Karneval auf dem Teller sorgt Rotkohl. Daraus „kann man ganz leicht eine schottische Red-Gabbage-Soupe mit Senfeis machen“, sagt Elly. Senfeis? Noch nie gehört, aber „sensationell lecker“. Witzig bei der ganzen Sache ist, dass Rotkohl und Rotwein schon bei der Farbe gemeinsame Sache machen: Dass der Kappes rot bis blau-violett leuchtet, liegt an den natürlichen Farbstoffen im Kohl, genannt Anthozyane. Diese lösen sich in Wasser – und Alkohol. Die blauen Farbpigmente sitzen auch in den Schalen der Beeren einer Traube und werden bei der Maischegärung freigesetzt.

Samtpfote im Glas zur Suppe

Das schreit doch nach einem Rotwein zur knalligen Suppe aus Blaukraut. Rotkohl ist eher mild und hat nicht so einen prägnanten Geschmack wie andere Kohlsorten. Hinzu kommt eine leicht süßliche Note. Da in unserer Suppe kein (saurer) Apfel verarbeitet wird, ist mit einem Säure-Alarm in Verbindung mit Wein nicht zu rechnen. Entscheidend sind die immerhin 2 Becher Sahne im Gericht, die für Fülle und Geschmeidigkeit am Gaumen sorgen. Hier empfehle ich eine Samtpfote im Glas mit viel Frucht und Fülle: ein Lemberger (Blaufränkisch) des leichteren Typs, einen Zweigelt oder einen schönen südfranzösischen Roten, in dem die Rebsorte Grenache dominiert. Auch Rotwein-Cuvées aus deutschen Anbaugebieten dürften passen. Wer einen Weißwein bevorzugt, sollte klotzen, nicht kleckern. Leichte, filigranen Tropfen funktionieren hier nicht. Vielmehr ein schöner üppiger Chardonnay oder auch mal ein Italiener wie mein Liebling Verdicchio dei Castellli di Jesi.
Genug fabuliert, jetzt geht’s los:

Weinbegleiter Ruhr bietet zu jeden Essen und Festmahl die perfekte passende Weinauswahl

Senfeis:
5 Eigelb
1,5 EL Zucker
1 EL Weißer Balsamico
1 EL Dijon-Senf
½ Tl Salz
Pfeffer
1 Becher Schlagsahne
Schnittlauchhalme
100 ml Öl
Prise Salz
Spritzer Zitrone

Eigelb mit dem Zucker auf dem Wasserbad hellgelb schlagen. Sahne steif schlagen. Essig, Senf, Salz und Pfeffer in die Eigelbmasse rühren und die Schlagsahne vorsichtig unterheben, in eine Eismaschine füllen oder im Eisfach über Nacht frieren lassen. Für die Schnittlauchcreme Schnittlauch in Stücke schneiden, zusammen mit dem Salz, Öl und Zitrone pürieren. Zum Servieren die Suppe in vorgewärmte Teller füllen und mit einer Nocke Eis und Schnittlauchcreme servieren.

Suppe:
1 kg Rotkohl
200 g Zwiebeln
Öl
Butter
2 EL Balsamico-Essig nach Geschmack
Salz, Pfeffer
Zucker
Gemahlener Piment
1,5 l Brühe
1 B Sahne

Rotkohl in Streifen hobeln und Zwiebeln in Würfel schneiden. Öl und Butter in einem Topf erhitzen. Rotkohl und Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 60 Min. dünsten, mit Essig ablöschen, Gewürze dazugeben und mit Brühe aufgießen. Aufkochen und 10-15 Min. köcheln lassen. Suppe zusammen mit der Sahne fein pürieren.

Und nun ran an Töpfe und Gläser!

Lust auf weitere Beratung zum Thema Wein und Speisen? Nehmen Sie Kontakt zu mir auf für individuelle Wein-Empfehlungen. Ich freue mich!

Witzige Etiketten: Das Auge trinkt mit!

Das Auge trinkt mit: Witzige Etiketten auf Weinflaschen können eine schöne Vorfreude sein auf den Spaß im Glas. Und wenn dann alles passt mit Optik und Inhalt – wunderbar! Diese hier abgebildeten Weine und andere gute Tropfen habe ich im Sortiment. Bei einer Weinprobe mit mir könnt ihr sie verkosten!

Glück im Glas mit Sommer-Weinen

Sommer mit Weinerlebnis: Geht mit mir auf Weinerlebnis-Reise. Ob zuhause, im Garten, am Ruhrufer, beim Grillfest – oder wo immer ihr wollt – wir verreisen, ohne die Koffer zu packen. Bei Wein-Events in geselliger Runde genießen wir beispielsweise „Sizilien im Glas“. Oder wir reisen nach Südfrankreich, in die Toskana oder ins deutsche Burgunder-Wunderland Baden. Wohin ihr wollt! Buchungen für die Auszeit vom Alltag mit Weinerlebnis sind ab sofort möglich, telefonisch unter 0172/6714577 oder per E-Mail: Weinbegleiter Ruhr. Das ist unser Sommer!

(Foto: Tina Achtermeier)

Abgefahren! Lesung mit Wein im Boxring

Sport und Spaß gehören für Rebekka Bisten zusammen wie ein Paar Turnschuhe. Seit 2006 ist sie die Chefin von Punch Fitness an der Leimkugelstraße im Essener Nordviertel. Hier lebt die 46-Jährige ihre Überzeugung: „Dein Körper hat Bock drauf.“ Mit Leidenschaft wirbt die studierte Sportwissenschaftlerin dafür, dass jeder etwas für sich und seine Gesundheit tun kann – eben mit Spaß. Als TUSEM-Sponsoring-Partner lernten wir uns im vergangenen Jahr kennen. Schnell wurde klar, dass wir etwas zusammen auf die Beine stellen wollen: eine Lesung mit Wein im Boxring bei Punch Fitness am 9. März 2018. Bei den Themen Spaß, Leidenschaft und Wein haben wir einige Parallelen gefunden….

Weinbegleiter Ruhr: Rebekka, warum sind dir beim schweißtreibenden Training Spaß und geselliges Beisammensein so wichtig?
Rebekka Bisten: Spaß ist beim Sport das A und O. Man würde sein Training sonst nicht regelmäßig durchziehen. Ein Beispiel: Am Jahresanfang kommen viele Anfänger, sie fühlen sich motiviert, weil sie ein paar Pfunde verlieren möchten. Das ist ihr kurzfristiges Ziel. Sich Ziele zu setzen, finde ich klasse, die können einen wirklich motivieren und mehr aus einem herauskitzeln, als man es zunächst selbst für möglich hält. Mit dieser Strategie kann man gewinnen und verlieren. Und das ist in Ordnung, es muss am Anfang nicht gleich alles klappen.

Jedoch setzt du auf langfristige Ziele…
Rebekka Bisten: Unbedingt. Es gibt Leute, die haben ihr Leben lang keinen Spaß am Sport gehabt. Und die kriegen wir durch ein vielseitiges, abwechslungsreiches Training dazu, dass sie Sport in ihr Leben, in ihren Alltag integrieren. Und irgendwann sagen sie: ,Ich habe Spaß dran.‘ Ich meine, das Leben ist viel zu kurz, als dass man sich daran aufhalten müsste, griesgrämig in der Ecke zu sitzen. Überhaupt Spaß am Leben zu haben, das, glaube ich, ist bei vielen der Wunsch. Auch bei ganz vielen Frauen, die sich durch Sport Spaß verschaffen. Das hat was mit Lebensqualität zu tun und mit dem Wissen, etwas für sich getan zu haben. Nicht nur in der Stunde, in der man Sport treibt.

Ihr habt hier eine Kinderbetreuung….
Rebekka Bisten: ….das gehört für mich zum kompletten Angebot. Hier können Frauen wirklich mal ihre Kinder abgeben und Zeit für sich haben. Das sei ihnen einfach gegönnt. Also jeder sollte sich verwirklichen können, in welcher Form auch immer. Das ist das Wichtigste. Sport hat da einen so großen Anteil.

Welche Rolle spielt der soziale Aspekt?
Rebekka Bisten: Der ist mir sehr wichtig. Wahrscheinlich deshalb: Ich habe 3 Brüder, wir sind eine große Familie. Und ich begann mit 13, Handball zu spielen. Mein ganzer Sozialisationsprozess spielte sich also in Gesellschaft ab. Ich wuchs mit der Gewissheit auf, dass man füreinander da ist, dass man was miteinander macht. Das ist für mich etwas ganz Großes: Ich bin nicht allein auf der Welt, sondern wir sind Team-Player. Ob da hier im Club ist, ob das draußen auf der Straße ist, selbst da würde ich immer versuchen, im Team zu spielen. Also für jemanden etwas zu machen. Das ist auch elementar für mich beim Sport. Wenn ich einen Bootcamp-Kurs mache, kann natürlich jeder für sich arbeiten, wenn es das Programm hergibt. Trotzdem ist man Teil einer Gruppe. Sonst kann ich auch allein aufs Rad gehen. Das macht natürlich auch Spaß, um den Kopf frei zu kriegen. Aber ich bin ein großer Freund davon, dass Sport in der Gruppe viel mehr Spaß bringt.

Ich arbeite in einer ganz anderen Branche, aber wir haben Parallelen, nicht nur bei der Lesung mit Wein im Boxring – Spaß, Geselligkeit, gute Laune. Sport hat auch etwas mit Genießen zu tun, finde ich. Magst du Wein?
Rebekka Bisten: Sehr! Ich bin Weingenießer. Ich habe mal zwei Weinseminare mitgemacht, um mich da ein bisschen schlau zu machen. Habe aber wahrscheinlich nicht die größte Ahnung und bin nicht die größte Weinkennerin. Ich höre da auf mich, was mir gefällt, was ich genießen kann.

Das ist das Wichtigste.
Rebekka Bisten: Ich muss nicht dick auftragen: Das ist der beste Wein mit was weiß ich für einem Prädikat. Das interessiert mich, ehrlich gesagt, nicht. Wenn der Wein aus dem Supermarkt für 7 Euro mir schmeckt, ja, dann kaufe ich mir den. Dann wird er Teil des geselligen Zusammenseins.

Welche Weine bevorzugst du?
Rebekka Bisten: Bei den Roten mag ich spanische Weine, ich bin ein Tempranillo-Freund. Beim Weißwein gefallen mir Grauburgunder, eher fruchtige Weine. Und bei mir gehören Rotweine in den Winter, Weißweine in den Sommer, ganz klassisch. Damit fühle ich mich wohl.

Sport, Wein – was macht dir sonst noch Spaß im Leben?
Rebekka Bisten: Gutes Essen gehört dazu. Und wenn ich nicht selbst in Bewegung bin, mag ich beim Sport Rudelgucken wie bei TUSEM. Wenn ich nur ein bisschen mehr Zeit hätte…. Ich bin ja auch ein großer Fußball-Fan. Wenn ich es schaffe, mit Freunden ins Stadion zu gehen, fiebere ich da ganz groß mit.

Die Profi-Handballer von TUSEM absolvieren bei Punch Fitness Athletiktraining-Einheiten. Trainer Jaron Siewert und Spieler sind dabei, wenn TUSEM, Punch Fitness und Weinbegleiter Ruhr gemeinsam einladen. Am Freitag, 9.März 2018, 19.30 Uhr, heißt es an der Leimkugelstraße 9 in Essen: Abgefahren! Lesung mit Wein im Boxring. Ich lese aus meinem Buch über meine verrückte Radreise nach Süddeutschland. Dazu gibt es lecker Wein. Karten: 0172/6714577. Weitere Infos unter „Termine“ auf dieser Internetseite.

 

Alles Bio, oder was?

Mein erster Newsletter – zum Thema Weinerlebnis mit Bio-Wein ist fertig! Voilà, hier ist er!

Essen sieht in diesem Jahr „Grün“. Passend dazu erwartet Sie ein ganz besonderes Weinerlebnis. Ausgewählten Bio-Wein können Sie am Freitag, 8. September 2017, auf dem Bauernhof am Mechtenberg in Essen-Kray gemeinsam mit mir probieren. Lassen Sie sich von 8 feinen Tropfen, unter anderem aus Deutschland, Italien und Griechenland, verzaubern. Ganz entspannt, in geselliger Runde.

Und: Exklusiv für Sie lese ich brandneue short-stories aus meiner Feder. Sie sind die Ersten, die die amüsanten Geschichten aus meiner Weinerlebniswelt hören werden!

Freuen Sie sich auf eine Auszeit vom Alltag. Bei der weinseligen Abenteuertour schenke ich Ihnen reinen Bio-Wein ein. Und wie immer: nicht bierernst.
Wie kommt „Bio“ in den Wein? Was hat es mit Sexfallen im Weinberg auf sich? Was unterscheidet den Öko-Winzer von seinem konventionell arbeitenden Kollegen? Und warum sind Bio-Weine oft teurer als andere? Auch auf diese Fragen können Sie mit Antworten rechnen.
Los geht es auf dem Bauernhof in Essen, Am Mechtenberg 5,  um 19 Uhr mit einem Aperitif auf der Terrasse, wo wir bei schönem Wetter auch bleiben. Sollte doch schon mal der Herbst an die Tür klopfen, ziehen wir um ins Café. Zu den Weinen gibt es leckere Dips und Kleinigkeiten aus der Bauernhof-Küche von Andrea Maas, Brot zum Neutralisieren, Wasser und für jeden Gast eine Weinliste.
Das Ganze wird abgerundet mit meinen Kurzgeschichten und weiteren heiteren und kurzweiligen literarischen Häppchen aus der großen, bunten Welt der Weine.
Die Teilnahme am Weinerlebnis mit Bio-Wein kostet 38,50 Euro pro Person. Die Reservierung und der Kauf von Karten (mit Vorkasse) ist bis zum 5. September im Bauerhof-Café am Mechtenberg möglich, Telefon: 0201/5587726, oder per E-Mail: info@bauer-budde.de. An der Abendkasse gibt es wenige Restkarten für 39,90 Euro.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sind!

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