Spaß mit Riesling im Glas

Ein guter Riesling zählt zu den Weinen, bei denen Wolfgang Weber ins Schwärmen kommt. Gutes Essen und einen guten Tropfen weiß der langjährige SPD-Ratsherr aus Essen zu schätzen. Der nicht nur in seinem Stadtteil Essen-Altendorf engagierte Mann greift beim Weißwein auschließlich zu Tropfen aus dem eigenen Land. Sehr sympathisch! Für seinen Wein des Monats hat er einen Riesling aus der Pfalz gewählt.

Weinbegleiter Ruhr: Wie heißt dein derzeitiger Lieblingswein, woher stammt er?
Wolfgang Weber:
Mein derzeitiger Lieblingswein ist ein Riesling Kallstadter Saumagen von 2018 vom Weingut Petri aus Herxheim am Berg in der Pfalz.

Wann und bei welcher Gelegenheit hast du diesen Wein entdeckt?
Wolfgang Weber:
Wir sind seit über 25 Jahren Kunden dieses tollen Weingutes und bestellen regelmäßig verschiedene Weine und fahren einmal im Jahr persönlich dorthin.

Warum ist das dein Lieblingswein?
Wolfgang Weber:
Es ist ein schöner, leichter Sommerwein mit nur 12,5 % Alkohol, der für mich einen sehr ausgewogenen Eindruck macht.

Wolfgang Weber (r.) war auch schon bei einer Bootstour mit Wein auf dem Baldeneysee an Bord.

Wie bist du überhaupt auf den Wein gekommen?
Wolfgang Weber: Vor über 40 Jahren haben wir die neue deutsche Küche entdeckt und waren in vielen Lokalen in der Republik essen. Da habe ich schnell gemerkt, dass Bier nicht der ideale Begleiter zu den Küchen-Highlights ist und begonnen, mich für Wein zu interessieren.

Worauf achtest du bei der Weinauswahl? Was ist dir wichtig?
Wolfgang Weber: Ich achte auf das Preis-/Leistungsverhältnis. Bei Weißweinen kaufe ich ausschließlich deutsche Weine, die mittlerweile in allen Weinregionen sehr gut sind. Bei Rotweinen sind mir die wirklich sehr guten Deutschen einfach zu teuer, da darf’s auch ein Italiener oder Spanier sein!

Mit wem trinkst du am liebsten ein Glas Wein zusammen?
Wolfgang Weber: Natürlich mit meiner Frau und mit der Familie und guten Freunden.

Und mit wem würdest du gerne mal ein Glas Wein trinken?
Wolfgang Weber: Mit Udo Lindenberg.

Warum ausgerechnet mit ihm?
Wolfgang Weber: Weil ich den einfach geil finde. Wir haben auch 2 Bilder von Udo Lindenberg zuhause hängen.

Winzer Heiner Sauer: Zuhause in der Pfalz und in Spanien

Heiner Sauer ist ein bekannter Winzer, der schon 1987 auf ökologischen Weinbau umgestellt hat. Ein Pionier in seiner Branche. Er betreibt ein Weingut in Böchingen in der Pfalz. Doch damit nicht genug. Der Mann, der südländische Weine liebt, hat in in Spanien ein weiteres Weingut: Die „Bodegas Palmera“ im Anbaugebiet Utiel-Requena. Auch der Rosado, den er dort herstellt, ist bei meinen Kunden sehr beliebt. Ein Gespräch mit dem Winzer über die Weinlese 2018 – mit südländischer Hitze in Deutschland und ungewöhnlich viel Regen in Spanien.

Weinbegleiter Ruhr: Weinlese 2018 in Deutschland und Spanien- welches Fazit ziehen Sie als Winzer?
Heiner Sauer: Die klimatischen Verhältnisse waren auf den Kopf gestellt. Wir hatten ja in Deutschland einen spektakulären Sommer mit sehr viel Sonne und Trockenheit. Und in Spanien war es genau umgekehrt. Da fielen die meisten Niederschläge seit 20 Jahren und es war ein kühles Jahr.

Wann begann die Ernte in der Pfalz?
Heiner Sauer: Spektakulär früh am 25. August.

Und in Spanien?
Heiner Sauer: Am 21. September, also fast 4 Wochen später. Da waren wir in Deutschland fast fertig.
Das Besondere für mich, was sich 2018 bewährt hat, ist unser langjähriger ökologischer Weinbau in Deutschland.  Wir haben nach 30 Jahren wirklich gute Böden. Sie haben einen hohen Humusgehalt. Und Humus sorgt im Boden für eine gute Wasserkapazität. Bei einer langen Trockenheit ist das entscheidend. Unsere Reben haben die Trockenheit nicht nur gut überstanden, sondern waren auch in der Lage, am Ende die Trauben zu einer guten Reife mit gleichzeitig guter Säure zu führen. Natürlich haben wir auch moderate Erträge, wir überfordern unsere Reben nicht. Das spielt alles mit eine Rolle.
Die Menschen bestätigen uns das und sind erstaunt, dass unsere 18er alle so lebendig sind mit einer wirklich guten Säurestruktur.

Wie hat sich der untypische Sommer in Spanien auf die Weine ausgewirkt?
Heiner Sauer: In Spanien ist zunächst ein kühler Sommer eher positiv zu sehen. Wie gesagt, es war kühl, hat viel geregnet, was eine Freude war. Weil Wasser in Spanien Mangelware ist. Es war aber auch nicht zu feucht. Also wir hatten keine Probleme mit Pilzkrankheiten. Es war zum Glück auch nicht so, dass die Trauben nicht reif wurden. Wir hatten einfach eine spätere Reife. Was zu einer sehr guten Aroma-Ausprägung geführt hat und zu etwas schlankeren Weinen. Das hatten wir uns auch vorgenommen:  Wir wollen schon kraftvolle Weine, aber etwas weniger Alkohol.

Der Bobal y Tempranillo 2016 zum Beispiel hat ja 15 Volumenprozent Alkohol…
Heiner Sauer: Genau. Und die Herausforderung für uns ist: Wir wollen Weine mit viel Kraft und Fülle, die dann eher bei 13,5 Volumenprozent sind. Und das ist uns dieses Jahr gelungen.

Seit wann besitzen Sie das Weingut in Spanien?
Heiner Sauer: Seit 1998.

Südländische, kraftvolle Weine

Was hat Sie damals nach Spanien gezogen?
Heiner Sauer: Wenn ich kurz ausholen darf: 1987 haben wir mit unserem Weingut in Deutschland begonnen, das hat sich sehr schnell und sehr gut entwickelt. Und dann sagt man sich: Machen wir jetzt so weiter oder probieren wir etwas Neues aus. Und meine Frau und ich sind große Liebhaber von südländisch geprägten  kraftvollen Weinen. Und dann war’s im Urlaub, dass wir sagten: Es wäre doch toll, solche Weine selbst zu machen – mit Sonne satt! Das war dann zunächst eine fixe Idee. Wir haben das aber vertieft, mit Freunden darüber gesprochen, und dann sind wir Schritt für Schritt diesem Ziel näher gekommen. Und haben die Idee umgesetzt.

Bei meinen Weinproben erlebe ich, dass die meisten Menschen die Rebsorte Bobal nicht kennen. Was ist für Sie das Spannende und Schöne an dieser Rebsorte?
Heiner Sauer: Sie ist eine eigentümliche Rebsorte, zunächst.  Und sie hat eine ganz eigene Charakteristik. Also der Bobal y Tempranillo ist ein südländischer Wein, aber wenn man mal genauer probiert, dann hat er auch was Frisches, ein bissel was Grünes. Rückblickend sage ich heute: Wir haben gut 15 Jahre gebraucht, bis wir den Wein so hatten, wie er jetzt ist. Da waren diese Weine sehr eckig und hatten robuste Tannine . Und jetzt sind wir an dem Punkt: Das ist ein toller Wein mit viel Kraft und gerundeten Tanninen. Und für eine Winzer ist es ja immer eine Herausforderung, aus einer schwierigen Sorte so etwas Gutes zu machen.

Wein des Monats: Eine Liebeserklärung an die Pfalz

Die Pfalz: Bei diesem Thema kommt Pia Hopp wie auf Knopfdruck ins Schwärmen. Zwar lebt sie seit über 20 Jahren am Niederrhein, jedoch ist die gebürtige Pfälzerin ihrer alten Heimat bis heute treu verbunden. Mit einer Geschäftspartnerin betreibt die Expertin für Marketing und Vertrieb eine Agentur in Dinslaken. Ist das Tagwerk vollbracht, darf es gerne ein Gläschen Wein sein. Am liebsten aus der Pfalz… Pia Hopp zieht den Korken für den „Wein des Monats“ November.

Weinbegleiter Ruhr: Wie heißt Ihr derzeitiger Lieblingswein?
Pia Hopp: Das ist ein Weißburgunder. Immer noch ein Weißwein, obwohl man ja im Herbst und Winter gerne einen Rotwein trinkt. Aber ich stehe im Moment auf Weißwein. Schön gekühlt und frisch aus dem Kühlschrank, dann ist das super.

Welcher Weißburgunder macht Sie derzeit glücklich?
Pia Hopp: Er kommt aus der Pfalz vom Weingut Schubar in Weisenheim am Sand.

Bei welcher Gelegenheit haben Sie diesen Wein entdeckt?
Pia Hopp: Vor vielen Jahren sind wir bei einer Wanderung durch Zufall auf dieses Weingut gestoßen. Das ist ein kleines Weingut, die machen gute Weine und seither beziehen wir dort unseren Wein. Früher kauften wir Grauburgunder, seit dem vergangenen Jahr hat der Winzer Weißburgunder neu im Programm.

Was gefällt Ihnen besonders an diesem Weißburgunder?
Pia Hopp: Er fühlt sich leicht an, er ist erfrischend, wenn er schön kühl aus dem Kühlschrank kommt, und er ist fruchtig. Diese Mischung gefällt mir sehr. Kann man gut einfach so trinken und er passt auch perfekt zum Essen.

Wie sind Sie auf den Wein gekommen?
Pia Hopp: Wir besuchen wenigstens einmal im Jahr dieses Weingut in der Pfalz. Meistens im Herbst, um zu erfahren, was es Neues gibt. Dann probieren wir durch. Der Winzer ist sehr kommunikativ, nimmt sich Zeit und erklärt uns alles sehr genau: wie das Jahr klimatisch verlaufen ist, welchen Einfluss die Böden haben. Es ist spannend, wie viele Faktoren die Qualität eines Weines beeinflussen. Und es gibt immer wieder Neues zu entdecken, das ist ganz toll.

Sie stammen aus der Pfalz….
Pia Hopp: …ja. Zwar nicht aus dem Teil der Pfalz, in dem Wein angebaut wird. Aber meine ganzen Verwandten wohnen in Landau und Umgebung. Und daher hatte ich schon früh und ganz selbstverständlich eine Affinität zum Wein.

Sie leben und arbeiten seit vielen Jahren am Niederrhein…
Pia Hopp: …seit 1997. Wir wohnen in Voerde.

Die Verbindung zur alten Heimat und die Liebe zum Wein sind offensichtlich geblieben.
Pia Hopp: Das hat sich eher verstärkt. Vielleicht hat das etwas mit dem Alter zu tun, ich weiß es nicht. Meine Heimatverbundenheit ist auf jeden Fall größer geworden. Ich finde, dass es gerade in der Pfalz durch die junge Generation der Winzer wirklich tolle Weine gibt. Das war vor 30 Jahren noch ganz anders. Die jungen Winzer strengen sich richtig an, machen tolle Weine. Zum Beispiel aus der Rebsorte Auxerroir. Der liegt auch bei mir zuhause im Weinregal. Und die Pfalz, ob landschaftlich oder kulturell, ist einfach schön.

Wie schätzt die gebürtige Pfälzerin die hiesige Weinszene ein?
Pia Hopp: Es gibt hier viele schöne Möglichkeiten, um Wein zu genießen. Zum Beispiel hat Wesel ein ganz tolles Weinfest, da ist auch immer ein Winzer aus der Pfalz dabei. Es gibt inzwischen auch zwei neue Weinlokale in Voerde. Mein Mann und ich gehen oft mit Freunden einfach auf einen Wein.

Sind Sie beim der Auswahl Ihrer Weine auf die Pfalz festgelegt?
Pia Hopp: Also ich probiere auch gerne andere Weine aus. Da bin ich offen. Es gibt zum Beispiel einmal im Jahr in Voerde eine Veranstaltung, bei der Winzer von südafrikanischen Weingütern ihre Weine vorstellen. Da bin ich neugierig und probiere gerne. Die sind mir allerdings etwas zu teuer. Und dann bin ich doch wieder heimatverbunden. Ich weiß einfach, dass von meinem Weingut gute Sachen kommen. Die schmecken uns.

Wenn Ihnen im Winter dann doch einmal der Sinn nach einem Rotwein steht, für welchen entscheiden Sie sich?
Pia Hopp: Der darf dann kräftiger sein. Da trinke ich gerne einen Merlot. Mit richtig schöner dunkler Farbe und kräftig im Geschmack. Und er muss weich über die Zunge kommen.

Frau Hopp, bitte vervollständigen Sie den Satz: Wein ist für mich….
Pia Hopp: …ein Zeichen von Lebensqualität. Also, sich einen guten Wein leisten zu können. Und für mich bedeutet Wein purer Genuss. Ich genieße Wein.

Wer kann besser genießen, die weiblichen Weintrinker oder die männlichen?
Pia Hopp: Die weiblichen.

Warum?
Pia Hopp: Ich persönlich glaube, dass Frauen sowieso besser genießen können als Männer. Also alles – ein gutes Essen, Urlaub, Landschaft, Sonne. Auch den Wein. Ein Mann hinterfragt den Wein mehr, und wir Frauen genießen ihn einfach.

 

Glück im Glas mit Küsschen und Bla Bla Bla

Neues Jahr. Neues Glück im Glas. Die Reihe „Wein des Monats“ wird natürlich fortgesetzt. 2018 liegt wie ein Versprechen auf eine gute Zeit vor uns. Ein besonderer Mensch zieht dafür den Korken: Tina Achtermeier aus Essen. Sie trainiert den „Erfolgsmuskel“ anderer Menschen. Heißt: Als Coach verbindet sie Verkaufstraining mit Persönlichkeitsentwicklung. Ihr Wunsch 2018: Glück für alle!

Weinbegleiter Ruhr: Hast du einen Lieblingswein, Wie heißt er und woher stammt er?
Tina Achtermeier: Ja, habe ich in der Tat. Er heißt „Scheiss auf Küsschen. Guten Freunden gibt man einen Grauburgunder!“ Der ist vom Weingut Emil Bauer & Söhne aus der Pfalz.

Wann und bei welcher Gelegenheit hast du diesen Wein für dich entdeckt?
Tina Achtermeier: Den habe ich von dir bekommen. Und du hast damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Du hast ihn zu meinem absoluten Lieblingswein gemacht. Ich hatte dir mal gesagt, dass ich auf außergewöhnliche Etiketten stehe und auf lustige Sprüche. Und der Wein ist der Knaller. Der passt einfach. Ich trinke ihn selbst so gerne und verschenke ihn auch gerne an meine Freunde. Dieser Wein ist ein schöner Allrounder für alles.

Witzige, coole Sprüche und Botschaften auf den Etiketten sind das Markenzeichen des Weinguts Emil Bauer. Was fasziniert dich sonst noch an dem Wein?
Tina Achtermeier: Der ist einfach lecker, so richtig lecker. Ich bin kein Weinexperte, das wäre jetzt ein bisschen hoch gestochen. Ich finde: Wein muss mir einfach schmecken. Und der Küsschen-Wein ist spritzig und ein sehr moderner Wein. Er hat für mich die richtige Mischung aus Frische, Frucht und Leichtigkeit.

Spielt das Etikett immer eine wichtige Rolle, wenn du Wein aussuchst und kaufst?
Tina Achtermeier: Ja, eine sehr große Rolle.

Warum?
Tina Achtermeier: Weil die dadurch auffallen. Und ich mag moderne Weine. Was ich nicht mag, sind, entschuldige das Wort, aber so Oma-Weine.

Oma-Weine?
Tina Achtermeier: Also solche, die ich von meiner Großmutter oder von meiner Mutter kenne, Hauptsache billig und verschnörkelte Buchstaben auf dem Etikett und altmodisch. Und dann riecht der Wein muffig, schmeckt muffig. Das ist wohl irgendwie ein Vorurteil, ja. Aber ich gucke immer aufs Etikett, dass es jung ist, dass es spritzig ist. Ich mag keine schweren Weine, keinen Chardonnay, weil der mir viel zu schwer und voluminös ist. Das ist nicht meins, ich brauch’s ein bisschen leichter.

Fallen dir spontan noch andere Weine mit auffälligem Etikett ein, die du gut findest?
Tina Achtermeier: „Scheu… Aber geil!“, ist auch von den Bauers. Mir gefällt auch der Bio-Wein „Landlust“, da ist ein Fahrrad auf dem Etikett. Und natürlich „Bla Bla Bla“, ein mallorquinischer Wein. Der ist locker, fluffig und der Name ist Programm. Ich mag es einfach ein bisschen ausgefallener.

Hast du bei der Weinauswahl nach Etikett immer Glück? Oder wurdest du auch schon enttäuscht und das Etikett war nur schöner Schein und wollte vom Inhalt der Flasche ablenken?
Tina Achtermeier:  Ich weiß ja, was ich nicht mag. Also Chardonnay würde ich nicht kaufen und auch nichts Liebliches. Und auch nichts Halbtrockenes. Also ich achte schon darauf, dass ich meinen Geschmack treffe. Und das in Verbindung mit einem schönen Etikett – da wurde ich noch nie enttäuscht.

Bei welchen Gelgenheten trinkst du gerne Wein?
Tina Achtermeier:  Wenn ich was zu feiern habe. Und wenn mir etwas besonders gut gelungen ist. Wenn ich einen neuen Auftrag bekommen habe, feiere ich das gerne mit einem schönen Weinchen. Zu einem guten Essen trinke ich gerne Wein und im Sommer beim Grillen. Ich trinke ausschließlich Weißwein.

Und ich muss hier mal zu meinem vergnügten Entsetzen sagen, dass du immer Wasser in den Wein schüttest…
Tina Achtermeier:  Genau. Das bringt ein bisschen Leichtigkeit. Ich schmecke aber durchaus den Unterschied. Ich mache auch gar nicht mehr ganz so viel Wasser rein…. Ich habe sehr spät angefangen, Wein zu trinken. Da war ich schon verheiratet. Vor ungefähr 10, 11 Jahren. Ich habe lange, lange Zeit gar keinen Alkohol getrunken. Das hat mir nicht geschmeckt und das gehörte nicht zu mir. Ich wollte immer nüchtern sein. Ich mag auch heute nur Wein, und am liebsten Weißweinschorle und manchmal Prosecco. Und du hattest mal einen Mosecco,

…einen Perlwein von der Mosel
Tina Achtermeier:
…der war toll.

Gab es damals für dich einen besonderen Grund, Wein zu entdecken?
Tina Achtermeier:  Willst du die echte Geschichte hören?

Natürlich!
Tina Achtermeier:  Ich wurde bei der Messe „Mode Heim Handwerk“ von so einem Weinfuzzi abgefüllt. Wenn du sonst nichts trinkst, bist du natürlich sofort betrunken. Und dann unterschreibst du irgendwas. Also in dem Fall eine Bestellung für Wein… Dann habe ich ausprobiert und bin über den Riesling später zum Grauburgunder gekommen.

Mit welchem Getränk habt ihr in der Silvesternacht angestoßen?
Tina Achtermeier:  Wir sind zum Jahreswechsel oft nicht zuhause. Diesmal sind wir in Kärnten in einem Urlaubs-Club. Und dort stoße ich mit dem an, was die Gastgeber reichen. Das ist meistens Sekt. Aber Champagner ist nicht meins, ich mag den Geschmack einfach  nicht. Was ich neu für mich entdeckt habe: einen Rosé-Prosecco.

Worauf hast du zum Jahreswechsel angestoßen?
Tina Achtermeier:   Auf die Gesundheit. Auf Glück und Zufriedenheit in der Familie. Auf unsere persönliche Weiterentwicklung. Dass sich jeder in meiner Familie und in meinem Umkreis so entwickeln kann, wie er möchte, wie er glücklich ist. Und ich stoße an auf Erfolg. Unbedingt Erfolg. Ich mag es, wenn Leute nach vorne gehen. Und das wünsche ich mir für 2018: Dass jeder glücklich nach vorne gehen kann.‘

P.S.: Ich mache mal ein Chardonney-Weinerlebnis mit Tina Achtermeier.