Weinprobe auf dem Baldeneysee

Tauchen Sie ein in die wunderbare Welt der Sommerweine. Am 19. Juni 2020, 19 Uhr.

Jetzt fahrn wir übern See: Werden Sie binnen eines Abends Ihr eigener Weinkenner. In zauberhafter Atmosphäre.

An Bord des historischen Fährschiffes „Isenberg“ der Weissen Flotte Baldeney reiche ich einen Aperitif sowie 6 ausgewählte Weine. Lernen Sie dabei auf unterhaltsame Art Rebsorten, Winzer und Anbaugebiete kennen. Entlocken Sie ganz locker den Weinen ihre Geheimnisse.  Dies ist ein exklusives Angebot für Sie. Denn auf dem kleinen Fährschiff „Isenberg“ stehen nur 15 Plätze zur Verfügung.

Treffpunkt ist ab 18.45 Uhr am Anleger Heisingen, Lanfermannfähre 90. Wir schippern Richtung Vogelschutzgebiet, Kupferdreh, Heisinger Aue, Überruhr bis Rellinghausen die Ruhr aufwärts. Der Kapitän wendet an der Zornigen Ameise und steuert zurück zum See. In der traumhaft schönen Landschaft tauchen wir ein in genussvolles Wein-Event.

Preis pro Teilnehmer: 72,00 €. Im Preis enthalten sind die 3-stündige Fahrt auf dem Baldeneysee, die Weinprobe mit einem Aperitif und sechs ausgewählten Weinen, Wasser, Brot, Käse und Trauben. Und natürlich ein unvergesslicher Abend!

Buchen Sie jetzt! Ich stelle Ihnen auch gerne einen Gutschein aus für ihr ganz besonderes WEINnachtsgeschenk.

Im vierten Jahr in Folge lade ich zu Wein auf dem Wasser auf dem Baldeneysee ein. In stillen Abendstunden auf dem See Wein genießen – das ist ein einmaliges Erlebnis. Meine bisherigen Gäste sind begeistert. Hier  finden Sie Kundenstimmen.

Wein des Monats Juli mit perlendem Glück

Beim Wein des Monats Juli kommt eine Expertin fürs Glück zu Wort: Birgit Pollok. In ihrem zweiten Café „Pollok neues Glück“ an der Wallstraße in Duisburg zaubert sie süße und deftige hausgemachte Köstlichkeiten wie Zimtschnecken und Zitronen-Baiser, Linsencurry mit Mango und Spinatquiche. Mein Favorit ist das Chili con Carne mit frischem Koriander. Herrliche Kombination! Birgits Café ist ein Ort zum Klönen, Feiern, Tanzen, Abschalten, Verschnaufen  – und natürlich zum Genießen. Für ihren Wein-Tipp hat sie einen perlenden Begleiter durch den Sommer aus Spanien ausgesucht. Olé!

Weinbegleiter Ruhr: Wie heißt dein derzeitiger Lieblingswein?
Birgit Pollok: Ich bin immer auf der Suche nach neuen Weinen und biete meinen Gästen gerne mal einen leichten Sommerwein an. Jetzt habe ich einen sehr schönen entdeckt. Das Interessante: Es ist ein spanischer Weißwein, der leicht moussiert. Ein Frizzante. Er heißt „Ahoy“. Das ist wunderbar. Wenn es warm ist, prickelt es so schön leicht beim Trinken.

Was gefällt dir besonders an diesem Wein?
Birgit Pollok: Tatsächlich ist mir zuerst das Etikett aufgefallen. Okay, das ist nur das Äußere, aber es sieht nun mal toll aus. Es ist ein alter Seemann abgebildet. Ich dachte: ‚Was ist das denn? Nehm‘ ich mal mit…‘ Gut gekühlt, habe ich ihn dann zuhause probiert. Und ich finde: Das ist ein leichter, ganz unaufdringlicher Wein. Den kann man eigentlich zu allen Gelegenheiten trinken.

Ganz happy: Birgit Pollok.

Wo hast du diesen Wein entdeckt?
Birgit Pollok: Ich kaufe regelmäßig für mein Café ein und bin oft bei Jacques‘ Weindepot. Ich finde, dort gibt es Weine, die mir vom Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich total entgegenkommen. Dort habe ich auch dieses Pumpsystem entdeckt – eine Weinpumpe, mit der Luft aus der angebrochenen Weinflasche entfernt wird, wodurch ein Vakuum entsteht und  man die Flasche luftdicht verschließen kann. Find‘ ich super.

Noch mal zurück zum Etikett: Spielt es bei deiner Kaufentscheidung eine große Rolle?
Birgit Pollok: Tatsächlich ja.

Ich kenne viele Menschen, für die das Etikett wichtig ist…
Birgit Pollok: …kann ich mir vorstellen. Es gibt auch immer abgefahrenere Sachen. Das turnt mich an…
Der Wein muss natürlich auch schmecken.

Also die Aufmachung der Flasche darf nicht vom – vielleicht eher mäßigen – Inhalt ablenken?
Birgit Pollok: Genau! Der Wein muss mich schon auch überzeugen.

Hattest du dabei bis jetzt ein gutes Händchen?
Birgit Pollok: Ja, eigentlich schon.

Probierst du gerne neue Weine aus?
Birgit Pollok: Ja, absolut. Zum Beispiel hatte ich mal eine Riesling-Phase, und dann kommt irgendwann wieder was anderes. Wobei ich auch total froh bin, wenn ich gerade mal nicht so entscheidungsfreudig bin, und eine Sorte habe, bei der ich weiß: Der geht immer. Da bin ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

„Genießen hat immer etwas mit Glück zu tun“

Wie bist du auf den Wein gekommen?
Birgit Pollok: Also ich trinke eigentlich schon immer gerne Wein. Ich esse gerne und ich trinke gerne zu meinem Essen einen schönen Wein, der dazu passt.

Dein Café heißt Pollok neues Glück. Hat Wein für dich etwas mit Glück zu tun?
Birgit Pollok: Ach, für mich hat Genießen immer etwas mit Glück zu tun. Also, wenn ich genießen kann, bin ich auch glücklich. Oder genießen macht mich glücklich. Oder ich genieße, wenn ich glücklich bin. (Lacht….) Dann besonders gerne. Gutes Essen und gute Getränke, gute Weine, gehören für mich auf jeden Fall zum angenehmen, genussreichen Leben.

Mit wem trinkst du am liebsten ein Glas Wein?
Birgit Pollok: Tatsächlich kann ich das gar nicht so gut mit meinem Freund. Der trinkt keinen Alkohol. Oder ganz selten mal.Und dann trinkt er mal ein Bier.
Hm, mit wem? Also eigentlich mit meinen Freundinnen. In Gesellschaft. Und, wenn ich esse gehe. Dann trinke ich den auch allein.

Und mit wem würdest du gerne mal einen Wein trinken?
Birgit Pollok: Mit Pina Bausch, aber die lebt ja leider nicht mehr. Die hat, glaube ich, auch sehr genussreich leben können.

 

Alles so schön Rosé hier…

„Rosé? Das ist doch kein richtiger Wein….“  Ich hör‘ sie immer mal wieder bei meinen Weinproben, die Lästermäuler, die ihn als „Mädchenwein“ oder „gepanschtes Zeug“ verspotten und ihn links liegen lassen wollen. Amüsiert mich. Denn gerade diese Weinkenner kommen dann doch auf den Geschmack.

Weinliebhaberinnen haben sein Potenzial längst genießend erkannt, und auch die Herren der Schöpfung greifen inzwischen gerne zum Rosé. Er ist einfach ein genialer Begleiter durch den Sommer und – gerne perlend – ein Freund in beschwingten Momenten.

Fröhlich mit Rosé,: Unter anderem mit „Greta Rosé“ vom Weingut Emil Bauer & Söhne, Pfalz, und mit „Rosé Secco“ Hirsch“ vom Weingut Hirschof, Rheinhessen.

Ob knallig pink, in kräftigem Beerenrot oder zart lachsfarben – auch hier erweist sich, dass die Welt der Weine wunderbar bunt ist. Und jeder kann seinen Tropfen finden – von trocken bis lieblich.

Meist werden zur Herstellung die roten Trauben sanft gequetscht. Die Traubenpampe heißt Maische. Es lösen sich dann die Farbpigmente aus den Schalen, der Most wird nach kurzer Zeit, je nach angestrebter Farbtiefe, abgepresst und Rosé-farben vergoren.
Eine andere Methode beruht auf dem Saignée-Verfahren. Saignée heißt übersetzt Aderlass. Während der Rotwein-Bereitung wird bei der Gärung auf der Maische ein Teil des entstehenden Saftes frühzeitig abgezogen und extra zu Rosé vergoren.

Rosé ist ein Spaßmacher schlechthin. Er kommt nicht für die Ewigkeit in die Flasche, sondern schmeckt frisch in den ersten ein bis zwei Jahren am besten. Also ab ins Glas!

Ein besonderer  Vertreter, den es so nur in Deutschland gibt, ist der Weißherbst. Er darf nur aus hell gekelterten Rotweintrauben hergestellt werden und nur aus einer einzigen Rebsorte, die auf dem Etikett stehen muss. Oft sind das Spätburgunder und Portugieser.

Wer eher (staub-) trockene, kräuterwürzige und mineralische Vertreter mag, wird Rosé aus der Provence lieben. In Frankreichs Hochburg für in Flaschen abgefüllte Urlaubsträume kommen die meisten Weine als Rosé auf den Markt. Wer es ein wenig süffig-fruchtiger wünscht, ist im benachbarten Anbaugebiet Languedoc-Roussillon sehr gut aufgehoben. Überhaupt strotzen viele Südländer unter den Rosé-Weinen mit Kraft und Frucht.

Lieblings-Rosado zum Reinbeißen

Der Liebling meiner Kunden ist der Rosado Palmera aus der süd-ost-spanischen Region Utiel-Requena: Der 2018er betört mit einem würzig-mediterranen Duft, bei dem man sofort den Kräutergarten rupfen möchte. Und dann entfalten sich ganz klare Aromen, die an prall-reife Kirschen und Johannisbeeren erinnern. Hinzu kommt ein Hauch Anis. Im Mund flirtet der säuremilde Wein aus der heimischen Rebsorte Bobal wunderbar cremig und üppig. Man möchte reinbeißen. Er ist ein toller Begleiter beim Schlemmen am Grill und passt natürlich herrlich zu  spanischen Klassikern wie Tapas. Olé!

Sommer-Weine bringen Glück im Glas

Sommer-Weine, um das Fernweh zu stillen. Urlaub zuhause genießen an einem lauschigen Abend. Und dabei zum eigenen Weinkenner werden. All das geht.

Wir verreisen, ohne Koffer zu packen. Ob zuhause, im Garten, beim Grillfest – oder wo immer ihr wollt. Bei Wein-Events in geselliger Runde genießen wir beispielsweise „Italien im Glas“. Oder wir reisen nach Frankreich, Spanien oder ins deutsche Burgunder-Wunderland Baden. Wohin ihr wollt! Buchungen für die Auszeit vom Alltag mit Weinprobe sind ab sofort möglich. Mehr davon gibt’s hier: https://weinbegleiter.ruhr/kontakt/ 

Das ist unser Sommer!

Ein Volltreffer mit Sommerwein

Fruchtig, beschwingt, süffig: Ein Sommerwein aus den mittelitalienischen Abruzzen strahlt strohgelb im Glas für den Wein des Monats August 2018. Den Korken dafür zieht Jaron Siewert, Trainer der Handballer vom TUSEM Essen in der 2. Bundesliga. Der jüngste Trainer im Profi-Handball in der gesamten Bundesligageschichte weiß einen guten Tropfen zu schätzen. Lange nach dem Abpfiff natürlich. Kurz vor dem Start in seine 2. Saison in Essen bringt es der 24-Jährige auf den Punkt:  „Schöner Abend, schöne Location, leckeres Essen, gutes Wetter – da gehört einfach ein guter Wein dazu.“

Weinbegleiter Ruhr: Wie heißt Ihr derzeitiger Lieblingswein?
Jaron Siewert: Es ist ein italienischer Weißwein und er heißt Orso. (Weingut Fosso Corno)

Bei welcher Gelegenheit haben Sie diesen Wein entdeckt?
Jaron Siewert:
Das ist jetzt über ein Jahr her. Ich war gerade als Trainer nach Essen gekommen und machte einen Ausflug nach Düsseldorf. Dort war ich in einem italienischen Restaurant. Da ich generell lieber Weißwein als Rotwein trinke, fragte ich nach einem fruchtigen Weißwein. Und das war der Orso. Es  entwickelte sich eine Liebe zu diesem Wein. Er hat mir super geschmeckt – auch zum Essen.

Was wurde serviert?
Jaron Siewert: Als Vorspeise gab es warmen Büffel-Mozzarella mit Schinken auf einem Rucola-Bett und als Hauptgang gebratenen Fisch mit Gemüse.

Der Orso.

Und beim Sommerwein Orso, einer Cuvée aus Chardonnay und Sauvignon Blanc,  sind Sie dann geblieben…
Jaron Siewert: Ich habe ihn später zufällig hier in der Getränkeabteilung bei Edeka in Essen-Haarzopf gefunden und bin ein absoluter Fan geworden.

Warum ist das Ihr Lieblingswein?
Jaron Siewert:
Weil er sehr geschmacksintensiv und fruchtig ist. Da kommt ordentlich was an Aroma. Ich kann’s schwer beschreiben, aber ich würde sagen, da klingt Pfirsich an und eine Zitrusnote. Ich mag  keine Weißweine, die so ganz leicht sind und verhalten.

Begleitet Sie ein Wein, den Sie mögen, dann über längere Zeit? Oder probieren Sie auch andere Tropfen?
Jaron Siewert: Ich probiere sehr gerne aus. Die Vielfalt bei Weinen reizt mich, man findet immer etwas Neues. Ich lasse mich auch gerne mal überraschen. Jedoch: Ein Wein, der mir gefällt, liegt auf jeden Fall im Weinregal zuhause. So hat man etwas Vertrautes, mit dem man eine schöne Erinnerung verbindet, immer zur Hand.

Wo steht Ihr Weinregal und wie groß ist es?
Jaron Siewert: In der Wohnung, in der Küche auf der Ablage. Wie viele Flaschen werden da drin sein? So ungefähr 10. Also ich betreibe keinen riesigen Aufwand dafür.

Was liegt da sonst noch griffbereit?
Jaron Siewert: Aktuell Weiß- und Grauburgunder, gerne aus Deutschland. Sehr gerne trinke ich auch Lugana. Und letztens war ich auf einem Weinfest in Mülheim an der Ruhr. Da habe ich einen Riesling, Spätlese, getrunken. Der war sehr gut.

Wie sind Sie auf den Wein gekommen?
Jaron Siewert: Es war ein Essen in Berlin mit dem Geschäftsführer der Füchse Berlin. Ich weiß es gar nicht mehr genau, ich glaube, es war eine Weihnachtsfeier mit der Geschäftsstelle. Und da gab es Wein, unter anderem auch Süßwein. Und nach und nach probierte ich auch andere Weine, machte den nächsten Schritt.
Und: Ich bin nicht angetan von übermäßigem Alkoholkonsum. Wein bietet mit einem Glas am Abend ’ne angenehme Dosierung, sage ich mal. Der Alkohol ist für mich eher im Hintergrund, der Geschmack eher im Vordergrund. Bier ist auch was Feines, aber zum Genießen trinke ich eher einen Wein.

Süße und edelsüße Weine stehen bei Ihnen hoch im Kurs?
Jaron Siewert: Klar, auch gerne zum Dessert. Ich habe einmal einen Wein vom österreichischen Weingut Kracher getrunken. Ich bin zwar noch nie dazu gekommen, dort etwas zu bestellen. Aber das war ein Wein….. Der war extrem süß und hatte eine ganz interessante Note von Rosinen.

Auch Honig und getrocknete Früchte?
Jaron Siewert: Genau, genau. Davon war ich begeistert.

Darf ein Trainer von Leistungssportlern in der Öffentlichkeit entspannt ein Glas Wein genießen oder wird er dann dumm angeschaut?
Jaron Siewert: Also ich trinke, wenn wir gewonnen haben, sicherlich mit den Jungs ein Bier mit. Aber ansonsten trinke ich im Vereinsumfeld keinen Alkohol. Und wenn ich beim Abendessen mit Wein gesehen werde, denke ich, gehört das zum normalen Leben dazu. Und genauso wie ich nicht von meinen Spielern verlange, abstinent zu leben von Alkohol oder sonstigen Verführungen, verlange ich das auch nicht von mir. Es muss alles im Maß sein, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort. Und dann finde ich nichts Schlimmes daran, sondern das ist ein Stück Lebensqualität.