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Mode, Wein und Fingerfood haben am Freitag, 24. März, die Hosen an. Dann laden Doris und Manfred Assmacher ihre Kunden ab 19.30 Uhr in Oberhausen-Sterkrade in ihr Modehaus ein. Und ich reiche den Wein dazu. Internationale Models präsentieren die Frühjahrs- und Sommerkollektion 2017 an der Steinbrinkstraße 207. Dort sind außergewöhnliche und  maßgeschneiderte Events Teil der Firmenphilosophie.

„Wir sind ein Modehaus, kein Bekleidungsgeschäft“, sagt Manfred Assmacher. In ein Bekleidungsgeschäft „geht man, wenn man friert und einen warmen Mantel braucht. Wer etwas Schönes, Saisongerechtes, Neues erwerben möchte, der ist richtig bei uns.“

„Es heißt bei uns nicht:
Bezahlen und aus die Maus“

 

Das klingt aus seinem Munde überhaupt nicht hochnäsig. Mit dem Slogan „Modehaus mit Seele“ meinen es die Assmachers ernst. Sie und ihre Belegschaft pflegen eine enge Beziehung zu den Kunden. „Wir zeigen Seele, hier heißt es nicht ‚auswählen, bezahlen, abhauen und aus die Maus'“, so der Geschäftsführer.

Dafür ist dem Ehepaar kein Weg zu weit. Es ordert persönlich in München, Paris, Amsterdam, immer auf der Suche nach Fabrikanten, die die Konkurrenz nicht hat. Dabei geht es um hochwertige Mode, die sich nicht immer nur am Preis orientiere, Attraktivität müsse sich durch die Qualität der Ware erschließen.

Woher rührt die Leidenschaft für Mode? Manfred Assmachers Großeltern hatten eine Mineralwasser-Fabrik in Oberhausen. „Ich war früh geschädigt, weil ich als Kind dort arbeiten musste“, erinnert er sich. Ihn zog es Anfang der 1960er Jahre zunächst in die Werbebranche, sein Bruder, der damals in einem Bekleidungsgeschäft tätig war, konnte ihn später von der Idee überzeugen, etwas Eigenes aufzubauen. Im „Hauptnebenzentrum Sterkrade“ eröffnete 1969 ein Herrenausstatter. Auf Expansionskurs folgten 4 Jeans-Geschäfte im Ruhrgebiet.

Als immer mehr Ketten in den Innenstädten wie Pilze aus dem Boden schossen, machte diese Entwicklung auch vor dem inhabergeführten Unternehmen nicht halt. „Die Filialisten machten die Preise kaputt“, erinnert sich Manfred Assmacher. Er erweiterte 1979 sein Sortiment auf Damenmode – und lernte seine Frau Doris kennen.

Der Umzug an den heutigen Standort erfolgte in den 1990er Jahren.

Arbeit hält jung
und modisch

Manfred Assmacher liebt Mode, nimmt sich als Unternehmer aber auch Zeit für Dinge, die er nicht tun müsste. So ist er unter anderem im Ehrenamt Handelsrichter am Landgericht Duisburg und Mitglied der Vollversammlung der IHK für Essen, Mülheim, Oberhausen.

Respekt vor diesem Engagement. Der noch größer wird, wenn man erfährt, dass Manfred Assmacher 80 Jahre alt ist. „Man bleibt jung, wenn einem die Arbeit Spaß macht“, sagt der charmante Mann. Getreu dem Motto Modehaus mit Seele. „Das ist eine Frage des Lebensstils, nicht des reinen Geschäfts.“

Susanne Storck

Tina Elly Quadt

Beim Event am 24. März 2017, 19.30 Uhr, kann ich mich mit deutschen Weinen austoben. Ich reiche drei Weißweine – voraussichtlich einen Riesling von der Mosel, einen Weißburgunder von der Nahe und einen Grauburgunder aus der Pfalz. Beim Aperitif fällt die Wahl auf einen Winzersekt von der Mosel. Diesen veredelt Elly von Elly’s Island aus Gescher mit einem Champagner-Trüffel im Glas. Die Chefin der Schule für entspanntes Kochen zaubert an diesem Abend wie immer ein feines Catering.

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